Wohin man schaut, die politischen Schönredner haben mit ihrer Rhetorik zur Energiewende den Olymp des guten Gewissens erklommen. Alles soll nachhaltig, erneuerbar und einfach nur toll sein. Allen voran unsere Regierung, die sich freut, als wären sie die Erfinder der 10-Minuten-Taktung im ÖPNV oder der Bratwurst im Brötchen. Doch Achtung! Wenn wir hinter die Kulissen blicken, offenbart sich die düstere Realität der Energiewende: Ein 40 Jahre alter Plan, der für die Mehrheit der Deutschen das Leben nicht unbedingt einfacher macht.

Ein Blick auf die Fakten hinter der Kulisse

Laut einer Umfrage des „Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft“ (BDEW) aus dem Sommer 2023 glauben 64 % der Deutschen an den Erfolg der Energiewende. Die meisten scheinen sie als eine Art modernen Zaubertrick zu betrachten: Man stelle einen Windrad auf, etwas Sonne dazu, und voilà, die Energiewende ist da! Aber was man nicht sieht, sind die tatsächlich anfallenden Kosten, die laut einer aktuellen Studie des „Institut der deutschen Wirtschaft“ (IW) im Jahr 2022 auf über 50 Milliarden Euro geschätzt werden. Damit zeigt sich in aller Deutlichkeit: Neben dem verbalem Fantasiegebäude gibt es auch eine wirtschaftliche Realität.

Die Schattenseiten der politischen Kommunikation

Die Bundesregierung hat stets betont, dass der Klimaschutz im Zentrum ihrer Agenda steht. Doch wie sieht die echte Bilanz aus? Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 laut dem „Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz“ auf gerade einmal 42 %. Das Ziel, bis 2030 bis zu 80 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen, wirkt angesichts der Zahlen wie ein frommer Wunsch. Es ist, als würde man versuchen, ein Fahrrad mit einem Korkenzieher zu reparieren schießen! – Die Realität ist einfach um Jahre hinter den politischen Versprechungen zurück.

Die Grüne Welle: Ein Hoch auf die Selbstbeweihräucherung

Aber keine Sorge, auch die Grünen sind da, um uns zu retten, genau wie Superman, nur dass dieser nicht umsonst durch die Luft fliegt. Die doppelte Moral lässt hier nicht auf sich warten: Während die Parteispitzen dafür plädieren, dass wir unser Konsumverhalten ändern, machen sie selbst eine Reise zum Klimagipfel in einer Privatmaschine. Laut dem „Internationalen Luftverkehrsverband“( IATA) verursacht eine Stunde Flugreise in einem Privatjet durchschnittlich so viel CO2 wie ein ganzes Jahr Autofahrt für 10 Personen. Wer sich hier jetzt nicht veräppelt fühlt, der sollte vielleicht die Lesebrille absetzen!

Schließlich ist guter Klimaschutz keine Frage des Geldes, sondern des Prinzips und der Vorbilder. Wer jedoch selbst die Gesetze der Schwerkraft ignoriert, wird die Welt schließlich nicht leichter machen.

Was bleibt?

Die sogenannte Energiewende steckt in einem Zwiespalt: zwischen dem Wunschdenken der Politik und der realen Umsetzungsfähigkeit. Bei jedem öffentlichen Auftritt gibt es das Versprechen, dass es klappen wird, dass wir in 10 Jahren keine fossilen Brennstoffe mehr benötigen werden, während gleichzeitig das Verteidigungsministerium und das Finanzministerium ordentlich Geld in die Vorhaben pumpen. Wie viele Verbrenner sollen noch auf die Straßen? Wie viele Windkraftanlagen können aufgrund mangelhafter Genehmigungen nicht gebaut werden? Wie oft müssen wir noch die letzten Löcher in den gesunkenen Finanzplan für die Energiewende stopfen?

Es bleibt also fraglich: Ist die Energiewende wirklich ein Heilsweg oder ist sie nur ein Hühnchen mit einem schweren Mangel an Eiern? Die Daten und Fakten sprechen klar für sich. Wie lange wollen wir uns noch an das Märchen von der allgegenwärtigen, kostengünstigen Erneuerbaren-Energie festhalten, während der Preis für Sonne und Wind am Markt durch die Decke geht?