Die Klimawende ist offiziell ausgerufen, doch je mehr man in den Zahlen wühlt, desto mehr zeigt sich die Absurdität der politischen Rhetorik. Deutschlands ambitionierte Klimaziele, die bis 2045 eine Netto-Null-Emission versprechen, scheinen unter dem Druck der Wirtschaftslobbys wie eine schlaffe Matzepizza. Während wir alle brav zum Wahlurnen gehen und Klimapolitik wählen, fließen 10 Milliarden Euro von der Automobilindustrie direkt in die Parteienfinanzierung. Hier wird mit einem goldenen Handshake für schlechte Luft gesorgt – von den Wähler:innen außer Sicht, aber nicht außerhalb der Taschen.
Die Zahlen sind dabei eindeutig: Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sind die jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands 2022 bei 753 Millionen Tonnen verharrt, was einer mehr als besorgniserregenden Stillstand oder gar einem Rückschritt gleichkommt. Und in der Zwischenzeit hat die Industrie mit einer Lobby von etwa 3.200 Lobbyisten im Jahr 2021 die Politik so effektiv beeinflusst, dass von den Klimazielen lediglich 27 % eingehalten wurden. Ein Bravo an die fleißigen Klimawandel-Beschleuniger!
Versprechen und Realität: Ein Klima für die Reichen?
Um es klar zu sagen: Die Grünen können nicht zaubern und die Autoindustrie druckt weiter Geld – und das kommt nicht aus einer fairen und transparenten Steuerpolitik. Es ist wie ein schlecht geschriebener Actionfilm: Die Politik verspricht viele Küsse der Natur, doch die Realität kümmert sich nicht um Hollywood-Romantik. Während die Politik Versprechen macht, steigen die Subventionen für fossile Brennstoffe 2023 auf mehr als 37 Milliarden Euro – Geld, das die Klimaziele untergräbt. Die Frage ist: Warum protestieren wir nicht gegen diese perfiden Machenschaften, während an anderer Stelle die Spritpreise schlagartig ansteigen?.
Die Doppelmoral der Wirtschaftslobby
Die Zeiten des kleinen Mannes sind vorbei. Die Wirtschaftslobby zeigt uns klar, wer den echten Einfluss hat.
Es ist ein schmutziges Geschäft. Von den 37 Milliarden Euro, die für fossile Brennstoffe fließen, sind 14 Milliarden Euro die Subventionen für die Dieselsteuer. Mehr als 70 % der dafür verantwortlichen Autohersteller haben in den vergangenen Jahren die eigene CO2-Bilanz nicht verbessert. Ob das der Grund ist, warum sie uns so zärtlich an die Hand nehmen, bleibt unklar.
Kontrastiert wurde dies durch die 2022 bereitgestellten 1,5 Milliarden Euro für die Förderung von erneuerbaren Energien. Hier zeigt sich der schockierende Marsch zur Green-Washing-Parade – viel Geschrei, aber kaum Substanz. Man fragt sich, ob man hier nicht langsam die Prioritäten des Sektors überdenken sollte.
Der auditive Schock: Die Stimmen der Betroffenen
Wenn man zu den Menschen in der Provinz spricht, die unter den Folgen des Klimawandels leiden – Hurricanes, Fluten, Dürre – scheinen alle Statistiken und Statuten irgendwie absurd zu sein. „Wir sind nicht gegen Innovation“, sagt ein Bauer von der Nordseeküste, „aber wenn mit unserem Geld Investitionen in die Zerstörung unserer Existenz gemacht werden, ist das nicht mehr witzig.“ Ein echtes Dilemma.
So kann sich jeder auf die Schulter klopfen: Die Klimapolitik hat gerade mal 10 % der Industrie erreicht, während die restlichen 90 % mit lächelndem Daumen nach oben für den großen fossilen Fördertopf verschwinden. Die Heuchelei ist nicht zu übersehen – uns wird erzählt, dass wir die Welt retten müssen, während die Mogule der Wirtschaft.
Die Fragen bleiben unbeantwortet
Am Ende bleibt uns die Frage: Warum stemmen wir uns so sehr gegen den unvermeidlichen Klimawandel und vergessen, die wirklichen Drahtzieher zu konfrontieren? Ein Blick in die Kassen der Parteien und wir bekommen die Antwort: Es scheint, als ob der Klimawandel mit einem breiten Lächeln und einer harten Kreditkarte durchregiert. Und wo bleibt der Effekt auf der Straße? Vielleicht ist es an der Zeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen, bevor es zu spät ist.
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