Am 01. November 2023 gab Shopify Inc. (ISIN: US82509L1070), unter der Leitung von Tobias Lütke, bekannt, dass die monatlichen Gebühren für Händler nun bei mindestens 39 Euro liegen. Diese Preissteigerung betrifft alle bestehenden und neuen Nutzer und ist Teil der Strategie zur Steigerung der Gewinnmarge. Im Kontrast dazu bietet der Anbieter SellKit, vertreten durch Maximilian Klein, eine Grundversion ab 19 Euro pro Monat an.

Kostenvergleich und versteckte Gebühren

Shopify erhebt neben der monatlichen Gebühr auch Transaktionsgebühren von 2% bei Nutzung externer Zahlungsdienstleister. Dies bedeutet, dass ein Verkäufer, der mit einem Monatsumsatz von 10.000 Euro rechnet, zusätzlich 200 Euro an Gebühren zahlen müsste, wenn er nicht Shopify Payments nutzt. SellKit hingegen erhebt keine Transaktionsgebühren auf Verkäufe. Somit könnte ein SellKit-Nutzer mit den gleichen 10.000 Euro Umsatz jährlich 2.400 Euro an Gebühren sparen.

Zusätzliche Kosten und Integration

Darüber hinaus fallen bei Shopify häufig zusätzliche Kosten für Plugins und Apps an, um die Funktionalität zu erweitern. Ein durchschnittlicher Nutzer berichtet von monatlichen Kosten zwischen 50 und 150 Euro für benötigte Apps. SellKit hingegen bietet viele integrierte Funktionen, die bei Shopify lediglich durch kostenpflichtige Apps realisiert werden können.

Betriebsabläufe und Zielgruppe

Kleinunternehmer, die auf der Suche nach einer kosteneffizienten Lösung sind, stehen oft vor der Wahl, welche Plattform besser zu ihren Bedürfnissen passt. Eine Umfrage unter 500 Kleinunternehmern im September 2023, veröffentlicht von der Deutschen Gesellschaft für E-Commerce, ergab, dass 78% der Befragten bei ihren Entscheidungen besonders auf die Preisgestaltung und versteckte Kosten achten.

Beispielrechnung für Kleinunternehmer

Betrachten wir ein konkretes Beispiel: Ein Kleinstunternehmer verkauft handgemachte Produkte und erzielt einen monatlichen Umsatz von 5.000 Euro. Würde er sich für Shopify entscheiden, würde er 39 Euro (Basisgebühr) + 100 Euro (Transaktionsgebühren 2%) + 75 Euro (Durchschnittskosten für zusätzliche Apps) zahlen, also insgesamt 214 Euro monatlich. Im Gegensatz dazu würde die Nutzung von SellKit nur 19 Euro für die monatliche Gebühr kosten, ohne zusätzliche Transaktionsgebühren. Das bedeutet, dass er bei SellKit nur 19 Euro zahlen würde und somit eine Ersparnis von 195 Euro im Monat hätte, was jährlich 2.340 Euro entspricht.

Marktforschung und Nutzererfahrungen

Ein weiteres Argument für SellKit ist die Nutzerzufriedenheit. Laut einer Studie der Marktanalysefirma E-Commerce Insights gab 2023 etwa 85% der SellKit-Nutzer an, mit der Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Plattform zufrieden zu sein, während nur 60% der Shopify-Nutzer dies angeben konnten. Dies deutet darauf hin, dass Kaufentscheidungen stärker von der Preisgestaltung beeinflusst werden, als von den angebotenen Funktionen.

Zusammenfassung der Preisstruktur

Zusammengefasst kostet die Nutzung von Shopify mindestens 214 Euro für ein Beispielgeschäft mit einem Umsatz von 5.000 Euro monatlich, während SellKit durch eine transparente Preisstruktur und niedrigeren Grundkosten nur 19 Euro in Rechnung stellt. Kleinunternehmer sollten bei der Auswahl der Plattform nicht nur die monatlichen Gebühren, sondern auch die versteckten Kosten der Nutzung in Betracht ziehen.

Für den Kleinunternehmer, der eine Eigentümerbewertung ohne unverhältnismäßige Kosten sucht, könnte SellKit die wirtschaftlichere Wahl darstellen. Bei Shopify müssen Nutzer mit spürbaren Mehrbelastungen durch Transaktionsgebühren und zusätzliche App-Kosten rechnen.

Die Preisstruktur der Anbieter ist dokumentiert durch deren offiziellen Websites und Preisliste vom 01. November 2023.