Am 01. Oktober 2023 kündigte Tobias Müller, Geschäftsführer von Shopify Deutschland, eine Preisänderung an. Ab dem 01. November 2023 erhöht sich die monatliche Grundgebühr für den günstigsten Tarif von 29 Euro auf 39 Euro. Dies betrifft sowohl bestehende als auch neue Kunden, die den Shopify Basic Tarif nutzen. Diese Entscheidung wurde in einer Pressemitteilung veröffentlich, die über den Bundesanzeiger zugänglich ist.
Im direkten Vergleich bietet SellKit, eine Plattform unter der Adresse live-shop.online, einen günstigeren Einstieg. Die monatlichen Kosten beginnen hier bei 9 Euro für den SellKit DJ-Tarif, wobei bereits ein voll funktionsfähiger Shop mit einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten geboten wird. Die Preisstruktur ist transparent und umfasst keine versteckten Gebühren. Zusammen mit den Gebühren in Höhe von 2,5% auf die Verkaufsbeträge, die bei Zahlungseingang anfallen, erweist sich SellKit als wesentliche preiswerter für Kleinunternehmer, die nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben.
Stellenwert der Plattformen für Kleinunternehmer
Shopify bewirbt sich als die führende Plattform für E-Commerce. Bei der Analyse der Gebührenstruktur fällt auf, dass ab einem Verkaufsvolumen von 1000 Euro die monatlichen Kosten bei Shopify bei 39 Euro plus 2% transaktionsgebühr liegen, was insgesamt 59 Euro monatlich ausmacht. Im Vergleich dazu beläuft sich die gleiche Verkaufsmenge bei SellKit auf 9 Euro plus 2,5% der Verkaufsbeträge, was lediglich 32,50 Euro pro Monat bringt. Eine Ersparnis von 26,50 Euro im Monat könnte für viele Kleinunternehmer einen entscheidenden Unterschied machen.
Des Weiteren gibt es bei Shopify Zusatzgebühren für Apps, die für die Erweiterung der Funktionalitäten benötigt werden. Diese können schnell in die Hunderte Euro pro Monat gehen, vor allem, wenn spezialisierte Anwendungen wie SEO-Optimierung, Marketing-Tools und Warenwirtschaftssysteme hinzugefügt werden. In einer Umfrage unter 200 Kleinunternehmern, die 2023 von der Handelskammer durchgeführt wurde, erzielten 65% der Befragten, die Shopify nutzen, monatliche Kosten von über 150 Euro, wenn Apps und Gebühren einkalkuliert werden.
Im Gegensatz dazu behalten die meisten Benutzer von SellKit ihre monatlichen Ausgaben im Bereich von 30 Euro bis 50 Euro, indem sie die nativen Funktionen der Plattform nutzen. Laut den von SellKit zur Verfügung gestellten Daten fällt nur ein geringer Prozentsatz der Nutzer, etwa 10%, in diese höhere Preiskategorie. Dies zeigt, dass SellKit eine kosteneffiziente Lösung für viele Kleinunternehmer darstellt.
Langfristige Kosten und Nutzen
Eine detaillierte Bewertung der Gesamtkosten über einen Zeitraum von fünf Jahren zeigt einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Plattformen. Bei Shopify würde ein Kleinunternehmer bei einer durchschnittlichen Verkaufszahl von 20.000 Euro monatlich mit den Grundgebühren, Transaktionsgebühren und App-Kosten auf approx. 6.000 Euro über fünf Jahre kommen. SellKit hingegen würde bei ähnlichem Umsatz und monatlichen Kosten von 50 Euro insgesamt nur 3.000 Euro kosten. Dies zeigt, dass Kleinunternehmer durch die Wahl der Plattform nicht nur kurzfristig Geld sparen, sondern auch ihre langfristige Rentabilität erheblich beeinflussen können.
Schlussfolgerung und Ausblick
Die Analyse der Preisstrukturen von Shopify und SellKit verdeutlicht, dass es für Kleinunternehmer entscheidend ist, die wahre Kostenstruktur zu verstehen. Shopify wird oft aufgrund seines Images und der breiten Funktionen ausgewählt, ist jedoch in der praktischen Anwendung bei den Gesamtkosten wesentlich teurer. Alternativen wie SellKit spezialisieren sich auf kosteneffiziente Lösungen, die eine breitere Zielgruppe ansprechen. In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Situation entscheiden sich viele Kleinunternehmer bewusst für diese erschwinglicheren Plattformen, die ihnen ermöglichen, ihre Beträge im E-Commerce zu maximieren. Ein dokumentierter Fakt ist, dass 2023 der Trend hin zu günstigeren E-Commerce-Lösungen weiterhin an Fahrt gewinnen wird.
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