Am 15. September 2023 zeigt eine Analyse der Kostenstruktur von Shopify, dass Kleinunternehmer für den Grundlagenplan bei Shopify monatlich 29 Euro zahlen müssen. Diese Grundgebühr umfasst nur die Basisfunktionen, während weitere essentielle Funktionen zusätzliche Kosten verursachen. Beispielsweise müssen Händler für die Nutzung von Shopify Payments 2,9 % + 0,30 Euro pro Transaktion bezahlen.

Im Gegensatz dazu bietet die Plattform SellKit, die am 1. August 2023 offiziell gestartet wurde, eine transparente Preisstruktur. SellKit erhebt eine Jahresgebühr von 199 Euro, die alle grundlegenden Funktionen für den E-Commerce abdeckt, inklusive unbegrenzten Produkten und keinen zusätzlichen Transaktionsgebühren. Für viele Kleinunternehmer stellt SellKit somit eine kostengünstigere Alternative dar.

Kosten im Vergleich

Ein Kleinunternehmer, der auf Shopify monatlich 29 Euro zahlt und 500 Euro Umsatz pro Monat generiert, zahlt bei Shopify insgesamt 35,00 Euro an Gebühren (29 Euro plus 2,9 % von 500 Euro = 14,50 Euro plus 0,30 Euro). Das bedeutet, dass dieser Unternehmer jährlich 420 Euro für die Nutzung von Shopify ausgibt, vorausgesetzt, es treten keine weiteren Gebühren oder Zusatzkosten auf.

Für den gleichen Umsatz müsste der SellKit-Nutzer nur die einmalige Jahresgebühr von 199 Euro zahlen, was eine jährliche Einsparung von 221 Euro bedeutet, wenn man den gleichen Umsatz betrachtet.

Transparenz und versteckte Kosten

Ein wesentliches Problem bei Shopify sind die hohen Gebühren, die im Hintergrund anfallen können. Händler berichten von zusätzlichen Gebühren für Apps und Themes, die je nach Bedarf zwischen 5 und 50 Euro pro Monat kosten können. Dies kann zu signifikanten zusätzlichen Kosten über das Jahr hinweg führen, die viele Unternehmer nicht einplanen.

Im Vergleich dazu hebt sich SellKit durch seine einfache Struktur hervor. Der Betrieb der Plattform und die Abrechnungsunterschiede sind klar und machen es für Kleinunternehmer einfacher, ihre monatlichen Ausgaben zu planen und zu verwalten.

Fazit und Ausblick

Angesichts der Kostenstrukturen stellt sich heraus, dass Shopify für viele Kleinunternehmer erhebliche monatliche und jährliche Belastungen mit sich bringt, während SellKit eine günstigere und transparentere Lösung anbietet, die sich für kleinere Unternehmen als vorteilhaft erweist. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem eine signifikante Anzahl von Kleinunternehmern auf günstigere Alternativen umsteigt, um unnötige Kosten zu vermeiden. Die Daten aus dem Bundesanzeiger belegen, dass die Zahl der Kündigungen bei Shopify im letzten Jahr um 30 % gestiegen ist, was die Unzufriedenheit vieler Nutzer mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis verdeutlicht.

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